Durchgelesen – „Der Fall Sneijder“ v. Jean-Paul Dubois

Wie tief kann man als Mensch fallen? Fällt man nur im übertragenen Sinne oder fällt man ganz real, quasi körperlich spürbar? Und wenn man diesen Fall zumindest physisch überlebt, aber alles andere um sich herum einstürzt – was passiert dann? Jean-Paul Dubois widmet sich mit seinem gerade in Deutschland aktuell erschienen Roman diesen Fragen und versucht ganz vorsichtig dabei Antworten oder auch neue Fragen zu finden!

Jean-Paul Dubois, geboren 1950 in Toulouse, gehört in Frankreich zu den wichtigsten französischen Schriftstellern der Gegenwart. Er studierte Soziologie und arbeitete als Journalist für das Sportressort von „Sud Ouest“ und wurde später Hauptberichterstatter beim „Nouvel Observateur“. Sein Werk umfasst 15 Romane, Essays, Novellen- und Artikelsammlungen. 2004 wurde er für seinen Roman „Une vie française“ mit dem Prix Femina und dem Prix du Roman Fnac geehrt. 2012 wurde Jean-Paul Dubois mit dem Literaturpreis Alexandre Vialatte für seinen Roman „Le Cas Sneijder“ ausgezeichnet, der bereits 2011 in Frankreich erschienen ist und nun – dank der hervorragenden Übersetzung von Nathalie Mälzer – endlich in Deutschland entdeckt werden kann.

Der Roman spielt in Kanada – genauer in Montréal. Der Hauptprotagonist ist Paul Sneijder, inzwischen 60 Jahre alt, zum zweiten Mal verheiratet, Vater einer Tochter aus erster Ehe und zusammen mit seiner jetzigen Frau Anna Erziehungsberechtigter von zwei erwachsenen Söhnen (Zwillinge). Paul Sneijder, dessen Vater Holländer und seine Mutter Französin war, schwärmt heute noch von seiner guten Beziehung zu seinen Eltern und ist inzwischen ein Mann geworden, der durch und mit seinen Erinnerungen lebt:

„Ich kann nichts vergessen. Es mangelt mir an der Fähigkeit, Dinge auszulöschen, an jener Fähigkeit, die uns von der Vergangenheit befreit“.

Und so berichtet uns Paul Sneijder detailliert aus seiner Vergangenheit dramatisch ausgelöst durch einen Tag, der sein Leben komplett verändert, auf den Kopf gestellt hat und ihn auch durch immer neue Abgründe weiterführen wird, auch wenn er oft glaubt, inzwischen eine neue Lebens- oder sollte man nicht besser sagen, Überlebensstrategie gefunden hat.

Dieser Tag war der 4. Januar 2011. Genau um 13.12 Uhr Ortszeit stürzt der Aufzug in einem Montréaler Hochhaus 28 Stockwerke in die Tiefe. Paul ist der einzige Überlebende dieses Unfalls, seine Tochter Marie, die er begleitete, war sofort tot, sowie drei weitere Fahrgäste. Dieser Sturz in den Abgrund ist mehr als ein tiefer Fall, nicht nur im körperlichen, sondern auch im psychologischen, gesellschaftlichen und privaten Sinne dieses Mannes, der sich der Dominanz seiner zweiten Frau Anna nicht widersetzen kann. Nachdem er aus dem Koma erwacht ist, lässt er sein Leben, ja seine ganze Existenz Revue passieren. Nach einem sehr langen Krankenhausaufenthalt kehrt er in sein Haus zu Anna zurück, er sperrt sich mehr oder minder in sein Zimmer/Büro ein, das er nun endlich mit seiner Tochter bzw. deren Asche in einer Urne teilen darf. Denn bis zu dem Unfall war es Paul nicht erlaubt, Marie mit nach Hause zu nehmen. Anna hatte es verboten, sie wollte auch keinen Kontakt zwischen den Zwillingen. Anna war Holländerin, sehr praktisch veranlagt und hatte eine Führungsposition bei einem kanadischen Telekommunikations-unternehmen:

„Zudem brüstet sie sich damit, stets genau zu wissen, was das Richtige für uns ist, und lässt es einen bei jeder Gelegenheit spüren.“

Nachdem nun Paul auch seine gut bezahlte Stelle als Weineinkäufer wegen Panikattacken in Büroräumen aufgegeben hatte, versuchte er nach diesem dramatischen Ereignis trotzdem irgendwie einen Fuss wieder in diese Welt – vor allem ohne Marie – zu setzen und begann ja fast schon besessen alle Arten von Dokumente über Aufzüge allgemein und Unfälle mit Aufzügen zu studieren bzw. zu sammeln. Gleichzeitig suchte er eine neue Aufgabe, die seiner geringen Qualifizierung entspricht. Paul entdeckt in den Stellenanzeigen einen neuen Job und wird fortan Hundeausführer, ein sogenannter Dogwalker. Obwohl er dies noch nie gemacht hatte, keine signifikanten Erfahrungen diesbezüglich nachweisen konnte, wurde er eingestellt und erfährt eine interessante und durchaus überraschend angenehme Zuneigung zu den Hunden. Doch dieser neue Job verschärft die bereits schon lange angespannte Beziehung mit seiner Frau Anna und den Zwillingssöhnen, die in Frankreich inzwischen als erfolgreiche Steuerberater arbeiten, und führt Paul in eine kaum mehr selbst zu koordinierende Position, mit welcher weder Paul noch der Leser gerechnet haben…

„Der Fall Sneijeder“ ist ein faszinierendes Porträt eines Mannes, dem das Schicksal mehr als übel mitspielt. Man könnte weinen und lachen gleichzeitig und weiss nicht, ob man mehr Mitleid haben sollte, oder doch am Liebsten Paul ins Ohr flüstern würde, er möge sich nicht alles gefallen lassen vor allem von Anna. Doch Paul wehrt sich auf seine Weise, die man verstehen kann, aber nicht unbedingt akzeptieren muss.

Obwohl der Roman von einer gewissen Melancholie begleitet wird, schafft es Jean-Paul Dubois mit unvergleichlichem Charme diese Geschichte mit einer gehörigen Portion Humor zu unterwandern, die wir selten in der Literatur vorfinden. Denkt man allein an die unglaublich drolligen Szenen und sehr lustigen Personen, wie zum Beispiel den Dogwalker-Chef und den jeweiligen Hundebesitzern, wird man als Leser von der doch eher dramatisch umwobenen Handlung in einer ganz andere, vor allem einfachere und scheinbar leichtere Welt kurzfristig sehr galant entführt.

Letztendlich ist der herabstürzende Fahrstuhl mehr als nur das Objekt, durch welches Paul zwar schwerverletzt körperlich überlebt, aber gleichzeitig vieles andere in ihm gestorben ist, eine wunderbare Metapher für den wahrlich tiefen Fall, den jeder Mensch vielleicht einmal in seinem Leben zum Teil oder auch ganz erleben darf bzw. muss. Denn ohne Absturz gibt es wahrscheinlich auch keinen Aufstieg und keine Rettung. Auch wenn dieser Neuanfang sich nicht gleich so gestaltet, wie sich das Paul in diesem Buch oder auch wir uns, als Leser, oft vorgestellt haben bzw. vorstellen, hat dieses Aufstehen nach einem Fall doch vermeintlich viele positive Impulse, die es heisst sinnvoll, aber auch vorsichtig zu nutzen und für sich langfristig gewinnbringend einzusetzen. Dank diesem neuen Roman von Jean-Paul Dubois finden wir genau jenen neuen Umgang. Philosophisch ummantelt und trotzdem klar formuliert, mit anekdotischen Einflüssen und einer sensibel eingesetzten Komik lehrt uns dieser „Fall Sneijder“, wie wichtig es ist, nicht nur tief zu fallen, sondern den Absturz auch in der Seele zu zulassen, um sich danach aus vielen Zwängen endlich befreien zu können.

„Der Fall Sneijder“ ist sprachlich gesehen ein so feines, elegantes, intensives, ja spannendes und sehr ergreifendes Buch, das uns Lesern mit Hilfe der ganz pragmatischen Aufzugstechnik eine Wahrnehmungsebene öffnet, von deren Existenz wir vor dieser Lektüre niemals im Ansatz geträumt hätten, und was Paul Sneijder nicht besser in diesem Roman wie folgt bestätigen kann:

„Wenn der Aufzug tatsächlich das Herzstück dieser Welt darstellt, kann man ihn nur stoppen und zur Vernunft bringen, wenn man seine Nervenbahnen lahmlegt, seine Tragseile durchschneidet.“

Verehrter Leser, steigen Sie ein in den nächsten Aufzug, nehmen Sie diesen mehr als empfehlenswerten Roman mit und mögen Sie, wann und wie tief auch immer Sie jemals fallen sollten, in jeglicher Hinsicht mit Paul Sneijders lang nachwirkenden und sehr bewegenden Erkenntnissen weich und sicher landen!

Durchgelesen – „Mein Vater aus Paris“ v. Antonio Skàrmeta

Antonio Skàrmeta, geboren 1940, gehört zu den bekanntesten Schriftstellern Chiles. Als Anhänger von Salvador Allendes musste er 1973 nach dem Militärputsch das Land verlassen. Er lebte bis zur Rückkehr 1989 im Exil in West-Berlin. Nachdem die Demokratie in Chile zurückkehrt war, wurde Skàrmeta 2000 zum Chilenischen Botschafter in Berlin ernannt und bekleidete dieses Amt bis 2003. Seinen literarischen Durchbruch hatte er mit seinem berühmtesten Werk „Mit brennender Geduld“ errungen, das er sogar selbst als Regisseur 1983 verfilmt hatte. Der eigentliche Erfolg stellte sich jedoch erst nach der Verfilmung von Regisseur Michael Radfords 1994 ein, bei dem Philippe Noiret die Hauptrolle spielte. Das Buch wie auch der Film handeln von der besonderen Freundschaft zwischen einem Briefträger und dem chilenischen Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda.

„Mein Vater aus Paris“ ist nun das aktuellste in deutscher Sprache veröffentlichte Werk von Antonio Skàrmeta. Ein erstaunlich schmaler Roman, aber dafür um so poetischer. Er spielt in einem kleinen gottverlassenen Dorf mit dem Namen Contulmo in der Nähe der südchilenischen Stadt Angol. Ein kleiner Ort, in dem nicht viel passiert, aber trotzdem Themen wie Liebe, Sehnsucht, Schuld und Verlangen einen sehr grossen Raum einnehmen.

Die Hauptperson in diesem Roman ist der junge  21 jährige Dorflehrer Jacques. Er lebt hier mit seiner Mutter ganz allein, denn sein Vater, der Franzose ist, hat sie Beide Hals über Kopf verlassen und ist aus Sehnsucht nach Paris zurückgekehrt. Seine Mutter hat ihn sehr geliebt, so sehr, dass sie sich fast das Leben genommen hätte. Aber auch Jacques würde am Liebsten vor Kummer sterben. Obwohl er bereits Texte und Bücher aus dem Französischen übersetzt, ist seine Mutter erst dann richtig glücklich, als man ihm die Stelle des Dorflehrers gibt. Somit bleibt wenigstens ihr Sohn bei ihr.

Jacques ist sehr beliebt bei seinen Schülern, vor allem bei einem ganz besonders – nämlich Augusto. Es ist der jüngere, fast 15jährige, Bruder seiner wunderschönen Nachbarin Teresa, die noch eine ältere Schwester, namens Elena, hat. Augusto liest sehr gerne und ist begabt, lustige Aufsätze zu schreiben. Er interessiert sich sehr für Gedichte und versucht dadurch mit Jacques näher in Kontakt zu kommen. Sozusagen nicht nur für ein Gespräch von Lehrer zu Schüler, sondern eher von Mann zu Mann.

Augusto möchte etwas ganz bestimmtes wissen. Er erkundigt sich bei Jacques, ob er schon mal im Bordell in Angol gewesen ist. Doch Jacques kann nichts dazu sagen, und beschliesst deshalb mit seinem Freund Christiàn nach Angol zu fahren, um das besagte Bordell aufzusuchen. Beide sind viel zu früh und vertreiben sich die Zeit in Angol, in dem sie Essen gehen und durch die Stadt bummeln. Während Jacques gerade Kinoplakate betrachtet, entdeckt er auf der Strasse ganz zufällig seinen Vater Pierre mit einem Kinderwagen:

„Verwirrt blickt der Mann in den Kinderwagen, erst dann wandern seine Augen hoch zu mir. Ich sehe seine buschigen Brauen, seine leicht gebogene Nase, seine feucht glänzenden, verschwommenen Augen und vor allem seine Wange mit der Narbe, ein Relikt von einem Streit in einer Bar. «Jacques? Bist du’s wirklich? C’est vraiment toi?» «Aber ja, Papa.»“

Beide sind total überrascht! Aber Jacques noch mehr, als er den kleinen Sohn seines Vaters kennenlernt. Pierre war nie woanders als in Angol und er ist auch nicht nach Paris zurückgekehrt. Warum ist er hier und warum hat er noch einen Sohn? All dieses Fragen beschäftigen Jacques. Doch sein Vater verrät nicht allzu viel und bittet ihn, seiner Mutter nichts von diesem Treffen zu erzählen. Zuerst hält er sich daran, bis Jacques auf eine kluge Idee kommt ….

„Mein Vater aus Paris“ ist ein kleiner feiner Roman voller Poesie, mit der Antonio Skàrmeta den Leser ab der ersten Zeile verführt und ihn ganz vorsichtig in dieses Dorf mitnimmt. Wir werden Beobachter einer etwas wehmütigen, aber trotzdem sehr sinnliche Liebesgeschichte. Skàrmeta ist ein Sprachzauberer, der aus unglaublich einfachen und klaren Worten eine Stärke und Tiefe erzeugt, die wir selten in der Literatur finden. Trotz der atemberaubend kurzen 25 Kapiteln auf sage und schreibe 96 Seiten versprüht dieser Roman eine ganz besondere Romantik. Eine Romantik, die jedoch nicht schwülstig daherkommt, sondern eher distanzierte Leichtigkeit verbreitet. Die aufs Wesentliche reduzierten und prägnanten Sätze sind vergleichbar mit den ganz bewusst geführten Pinselstrichen eines Malers. Mit zurückhaltender Sensibilität erleben wir in diesem Buch eine nicht ganz einfache Liebe und grosse Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln, die nicht harmonischer in die südamerikanische Melancholie eingebettet sein könnte.

„Mein Vater aus Paris“ , ist sicherlich die „grosse“ Entdeckung dieses Bücherfrühjahrs! Was für ein schönes Buch! Ein echtes Juwel, das jeden anspruchsvollen Literaturfreund ein unvergessliches und äusserst poetisches Lesevernügen bereiten wird.

Durchgeblättert – „Tango – Wehmut, die man tanzen kann“ v. Salas & Lato

Tango, was ist das eigentlich? Genau diese Frage wird in diesem aussergewöhnlichen Buch „Tango – Wehmut, die man tanzen kann“ nicht nur beantwortet. Nein, dieser Band ist viel mehr als ein einfaches Sachbuch über Tango, denn hier wird dieser berühmte Tanz – im Jahr 2009 übrigens von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt –  auf ganz besondere Weise durch prägnante Texte und Zeichnungen vorgestellt und fühlbar zum Leben erweckt.

Bereits 1999 wurde dieses Werk in Buenos Aires veröffentlicht und hat sich bis heute zu einem echten Kultbuch entwickelt, das Horacio Salas und Horacio Santana (genannt Lato) in einer wunderbaren Zusammenarbeit erschaffen haben. Glücklicherweise ist „Tango“ nun erstmals in deutscher Übersetzung erschienen, die bei jedem Tango-Begeisterten und Buchliebhaber das Herz höher schlagen lässt.

Horacio Salas – geb. 1938 – wird als der grösste Tangospezialist der Welt bezeichnet. Er hat mehr als dreissig Bücher, unter anderem eine umfangreiche Sozialgeschichte, ein Wörterbuch und ein Buch über die Poesie des Tangos, verfasst. Er ist Gründungsmitglied der Academia Nacional del Tango, Kultursenator von Buenos Aires und Direktor der argentinischen Nationalbibliothek. Lato – geb. 1960 – ist über die argentinischen Landesgrenzen hinaus ein sehr bekannter und erfolgreicher Comiczeichner und Illustrator. Gemeinsam haben sie hier aus einer Mischung von griffigen kurzen Texten und dynamischen Zeichnungen in Real-Comic-Version ein bibliophiles Gesamtkunstwerk voller Leidenschaft, Musik und Tanz komponiert.

Der Leser wird von Salas sensibel und informativ in die Geschichte des Tangos von den Anfängen bis zur Gegenwart eingeführt, in dem er über diesen Tanz-Mythos aufklärt. Dadurch entstehen konkrete Einblicke in die Milieus, wo der Tango entstanden ist und wie er sich im Laufe der Zeit musikalisch weiterentwickelt hat. Das Buch ist auch eine kleine Reise durch die Geschichte Argentiniens . Musiker, Sänger, Poeten, Autoren, Tänzer und die vielen Einwanderer aus Italien, Spanien und aus anderen europäischen Ländern,  alle sind ein Teil des Tangos. Es geht um Heimweh, Liebe und Träume der Menschen. „Tango“ erläutert dem Leser nicht nur die Verknüpfungen zwischen Tanz und Poesie sondern auch zwischen Musik und Buenos Aires bzw. Argentinien:

„Die Gedichte von Jorge Luis Borges und Astor Piazzollas Tangokompositionen gehören neben den Erzählungen von Julio Cortàzar, den Büchern von Roberto Arlt und den Versen von Martìn Fierro, der unvergesslichen Stimme Gardels, der Gitarre von Atahualpa Yupanqui, dem Bandoneon von Troilo und dem dichterischen Schweigen von Goyeneche zum kulturellen Erbe Argentiniens. Ohne die Takte von Adiòs Nonino und Verano porteno wäre das Land nicht das, was es ist. Das neue Buenos Aires ist mit der Musik von Astor Piazzolla verwoben.“

Durch die lebendigen und plastisch temperamentvollen Zeichnungen von Lato fühlt und durchlebt man die magische Atmosphäre, die der Tango ausstrahlt. Die Musik dringt unaufhaltsam durch die sehr prägnanten Worte Salas zum Leser, dass man fast schon ein rythmisches Zucken in den Beinen verspüren mag und sich nur noch schweigend und vollkommen konzentriert dem Tango hingeben möchte.

Der Tango ist viel mehr als nur ein einfacher Tanz. Er ist Lebenskultur, Sehnsucht und Melancholie. Er ist Hingabe und Abweisung zugleich, er ist ernst und er gibt Raum zum Nachdenken.

Der Leser spürt all diese Emotionen in diesem betörenden und verzaubernden Buch. Hier tanzen Buchstaben und Bilder im Rythmus des Tangos, so dass man sich nach dem sinnlichen Lesegenuss nur noch eines wünscht: Tangounterricht in Buenos Aires!