Schlagwort: Ludwig Uhland

Ludwig Uhland – Gedicht

Morgenlied Noch ahnt man kaum der Sonne Licht, noch sind die Morgenglocken nicht im finstern Tal erklungen. Wie still des Tales weiter Raum! Die Vögel zwitschern nur im Traum, kein Sang hat sich erschwungen. Ich hab‘ mich längst ins Feld gemacht und habe schon dies Lied erdacht und hab‘ es laut gesungen. Werbeanzeigen

Ludwig Uhland – Gedicht

Der Sommerfaden Da fliegt, als wir im Felde gehen, Ein Sommerfaden übers Land, Ein leicht und licht Gespinst der Feen, Und knüpft von mir zu ihr ein Band. Ich nehm‘ ihn für ein günstig Zeichen, Ein Zeichen, wie die Lieb‘ es braucht. O Hoffnungen der Hoffnungsreichen, Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!