Durchgelesen – „Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe“ v. Rainer Moritz

Rainer Moritz hat mit seinem Roman „Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe“ eine wundervolle, romantische, aber gleichzeitig kitschlose Liebesgeschichte geschrieben, die im Pariser Montmartre-Viertel spielt. Es geht um Nathalie Cottard, eine Buchhändlerin, die in ihrem kleinen Appartement in der Nähe von Sacré-Coeur von einem Wasserschaden überrascht wird. Das Appartement wird dadurch total unbewohnbar für…

Alberto Manguel – Zitat

Manche Bücher durchqueren wir im Fluge. Schon beim Umblättern vergessen wir, was auf der vorigen Seite stand. Andere lesen wir mit Ehrfurcht, ohne Widerspruch oder Zustimmung zu wagen. Wieder andere dienen lediglich der Information und bleiben ohne Kommentar. Dann gibt es Bücher, die uns in vielen Jahren so sehr ans Herz gewachsen sind, dass wir…

Durchgelesen – „Der Zauberberg“ v. Thomas Mann

Das Buch der Bücher! Das in meinen Augen wichtigste und beste Buch von Thomas Mann. 1912 verbrachte seine Frau mehrere Monate in einem Davoser Lungensanatorium. Und diese Erfahrungen hat Th. Mann in seinem Werk „Der Zauberberg“ verarbeitet. Es geht um den jungen Patriziersohn Hans Castorp. Er besucht seinen lungenkranken Vetter in einem Sanatorium in Davos,…

Durchgelesen – „Saubere Verhältnisse“ von Marie Hermanson

Die schwedische Autorin Marie Hermanson ist für mich ein Geheimtipp! Mit ihrem Roman „Saubere Verhältnisse“ spürt sie menschliche psychologische Abgründe auf in einer so unglaublich spannenden und atemberaubenden Weise, das man als Leser dieses Buch nicht mehr bis zum Ende aus der Hand legen kann. Es geht hier um eine erfolgreiche Chefin (Yvonne Gärstrand) einer…

Durchgeblättert – „Unpacking My Library: Architects and Their Books“ v. Jo Steffens

Ein aussergewöhnliches Buch: Es geht um 12 ausgewählte, international weltberühmte Architekten – wie Michael Graves, Bernard Tschumi -, die ihre privaten Bibliotheken vorstellen. Und dabei geht es eben nicht nur um Architekturbücher, sondern um Bücher und Bibliotheken im Allgemeinen. Es wird jede der Privatbibliotheken abgebildet. Dabei werden unter anderem die Grösse, der Hersteller, das Material…

Durchgelesen – „Die souveräne Leserin“ v. Alan Bennett

„Die souveräne Leserin“ von Alan Bennett ist zu aller erst eine wunderbare Hommage an das Lesen, die Literatur und die englische Königin. Die Queen wird mittels eines Spazierganges mit ihren Hunden zu einem Bibliotheksbus geführt, der einmal wöchentlich vor ihrem Schloss parkt. Sie ist neugierig und betritt den Bus, und sieht auch noch einen ihrer Mitarbeiter…

Durchgeblättert – „Erlesene Orte“, „Lesen“ und „Frauen, die lesen sind gefährlich“

Drei Bildbände über das Lesen für das Auge und für die Seele! Ebba Dangschat, Erlesene Orte: E. Dangschat hat künstlerische Fotografie studiert, und porträtiert in ihrem Werk 53 Menschen aus Kultur, Politik und Wirtschaft, für die Bücher etwas ganz Wunderbares und Lesen so wichtig ist, wie Essen. Doris Dörrie braucht zum Lesen auch immer eine…

Durchgelesen – „Das geheime Leben der Bücher“ von Régis de Sà Moreira

Jetzt ist dieses Buch auch endlich auf deutsch erschienen. Das französische Original – Titel „Le libraire“ gibt es schon seit 2004, da sieht man mal wieder lange es dauert, bis die Lizenzen so verteilt werden. Schade dass der Titel so geändert wurde, denn „Der Buchhändler“ trifft viel besser auf dieses schmale Buch zu. Es geht nämlich um…

Durchgelesen – „Am Anfang war die Nacht Musik“ v. A. Walser und „Mein Jenseits“ v. M. Walser

Alissa Walser, Am Anfang war die Nacht Musik: Ein erstaunlicher Roman mit einer erstaunlichen Sprache. Sie ist schwülstig, gestelzt, hat aber trotzem einen unglaublich starken Rhythmus, der den Leser mitnimmt. Der Roman spielt in Wien im Jahre 1777. Es geht um den berühmten Arzt Franz Anton Mesmer, der die blinde Pianistin und Sängerin Maria Theresia…