Kategorie: USA

Durchgeblättert – „Wo Frauen ihre Bücher schreiben“ v. Tania Schlie

Schreiben und Glück gehört irgendwie zusammen. Bereits Jean Paul konnte dies mit seinem wunderbaren Zitat – „Solange ein Mensch ein Buch schreibt, kann er nicht unglücklich sein“ – perfekt bestätigen. Doch wo schreiben eigentlich Menschen und insbesondere Frauen ihre Bücher? Eine nicht ganz unwichtige Frage, die sich dank der enthusiastischen Recherche und dem guten Gespür…

Durchgeblättert – „HIER“ v. Richard McGuire

Bereits vor 25 Jahren hat Richard McGuire (geboren 1957 in New Jersey) die Urfassung für diese Graphic Novel geschaffen. 1989 erschien „Here“ zum ersten Mal als eine sechsseitige schwarz-weiss Comicerzählung in dem legendären RAW-Magazin, das von Art Spiegelman gegründet wurde. Richard McGuire arbeitet als Coverillustrator für verschiedene Zeitungen und Magazine wie zum Beispiel The New…

Durchgelesen – „Miss Nightingale in Paris“ v. Cynthia Ozick

Auch wenn man glaubt, das Leben anderer Menschen, wie Familienmitglieder, Freunde und Kollegen, so einfach verändern zu können, umso schwieriger ist es – ja gerade zu fast schon unmöglich -, sein eigenes Leben und die dazugehörige Persönlichkeit zu ändern. Und genau von diesem Konflikt wird uns Cynthia Ozick in ihrem Roman „Miss Nightingale in Paris“ erzählen.…

Henry David Thoreau – Gedicht

Der Sommerregen Weg mit den Büchern, bin des Lesens satt, Mein Geist schweift immer von den Seiten fort Zur Wiese, wo er reichre Nahrung hat. Sein wahres Ziel, das trifft er ja nur dort. Plutarch war gut, Homer ist gut gewesen, Wie Shakespeare lebte, lebten gern auch wir. Plutarch hat nichts, was schön und wahr,…

Durchgelesen – „84 Charing Cross Road“ v. Helene Hanff

Bücher sind wahrlich gute Freunde, aber auch durch Bücher können wunderbare Freundschaften entstehen. Und dass dies über Kontinente hinweg auch funktionieren kann, zeigt uns auf äusserst zauberhafte Weise Helene Hanff mit ihrem Briefwechsel „84 Charing Cross Road“, der zum ersten Mal 1970 in New York erschienen ist und nun aktuell in der grandiosen Übersetzung von…

Durchgeblättert – „Die Nachtbibliothek“ v. Audrey Niffenegger

Wäre es nicht ein Traum als Bibliothekar in seiner eigenen Privatbibliothek zu arbeiten ? Vielleicht ist es gar kein « Traum » mehr, sondern bereits Realität und man hat ganz unbewusst diesen aufregenden « Beruf » erwählt durch all die vielen gelesenen Bücher, die inzwischen einen wichtigen Platz in unserem Leben eingenommen haben. Und genau…

Emily Dickinson – Gedicht

Wenn ich ein Buch lese … Wenn ich ein Buch lese und es macht meinen ganzen Körper so kalt, dass kein Feuer jemals mich wärmen könnte, weiß ich, das ist Dichtung. Wenn ich es physisch spüren kann, dass meine Schädeldecke abgenommen wird, weiß ich, das ist Dichtung. Nur auf diese Art weiß ich es. Gibt…

Durchgelesen – „Roman in Fragen“ v. Padgett Powell

Ist ein Roman ein Roman, wenn er nur aus Fragen besteht ? Stört es uns als Leser, wenn wir keinen Helden vorfinden und eine konkrete Handlung fehlt? Können wir uns überhaupt nur auf Fragesätze konzentrieren ? Wo bleiben eigentlich die Antworten dazu? Sind Sie, als Leser, bereit für weitere Fragen ? Ja ! Dann sollten Sie sich schnellstens dieses Buch…

Durchgelesen – „Der gute Psychologe“ v. Noam Shpancer

Gehen Sie bereits regelmässig zur Ihrem Psychotherapeuten ? Oder leben Sie mit Ihren Sorgen und Ängsten ganz alleine ? Vielleicht haben Sie bereits ernsthaft über eine Psychotherapie nachgedacht, doch Ihr Vertrauen gegenüber Psychologen ist nur noch nicht gross genug. Dies wird sich jedoch spätestens durch die Lektüre dieses äusserst informativen, klugen und humorvollen Romans « Der gute Psychologe »…

Durchgelesen – „Madame Hemingway“ v. Paula McLain

« Paris – ein Fest fürs Leben » zählt zu den bekanntesten Werken Ernest Hemingways, das 1965 – vier Jahre nach seinem Selbstmord  – erschienen ist. Es behandelt die Jahre 1921 – 1926. Hemingway beschreibt in diesem Werk die Erinnerungen seiner Pariser Zeit, seiner literarischen Bekanntschaften und der teilweise glücklichen, aber letztendlich doch eher dramatischen Ehe mit…

Durchgelesen – „Der Sommer ohne Männer“ v. Siri Hustvedt

Ehebruch und Betrug gehören zu den klassischen Themen der allseits beliebten Frauenliteratur. „Der Sommer ohne Männer“ unterscheidet sich jedoch ganz klar von den gewöhnlichen Beziehungskisten-romanen mit viel Herz und Schmerz, bei denen man bereits auf der ersten Seite weiss, wie das letzte Kapitel endet. Nein, dies ist ein grandioser Roman über Frauen und Männer und über die…

Durchgelesen – „Ruhestörung“ v. Richard Yates

Richard Yates zählt zu den grössten und wichtigsten amerikanischen Schriftstellern und Essayisten. Geboren 1926 in Yonkers, New York und gestorben 1992 in Birmingham, Alabama lebte er bis zu seinem Tode in Kalifornien. Seine Werke haben zu seinen Lebzeiten nie die Anerkennung erhalten, die sie verdient hätten. Er arbeitete als Journalist, Lehrer und begann seine Karriere…

Durchgelesen – „Sommerwogen – Eine Liebe in Briefen“ v. Mark Twain

„Sommerwogen“ ist nicht nur eine Liebesgeschichte in Briefen, sondern ein autobiographisches Vermächtnis, das zum ersten Mal in deutscher Übersetzung erschienen ist. Der Leser erhält einen aussergewöhnlichen Einblick in das Privatleben von Mark Twain. Samuel Langhorne Clemens hat in seiner Jugend bereits kleine Reportagen und Anekdoten geschrieben. Nach seiner Druckerlehre verdiente er sich sein Geld mit…

Durchgelesen – „Empörung“ v. Philip Roth

„Empörung“ ist ein dramatisches Werk. Von der ersten Seite an fasziniert und fesselt dieser Roman, als wäre es ein Krimi. Doch es ist nichts dergleichen, im Gegenteil es ist die Geschichte einer „éducation sentimentale“. Der Roman spielt im Jahr 1951, während des Koreakriegs. Der Protagonist und Held des Buches, ein junger Mann – Marcus Messner aus…

Durchgelesen – „Du liebst mich, du liebst mich nicht“ v. Jonathan Lethem

Jonathan Lethem gehört zu den wichtigsten amerikanischen Gegenwartsautoren und hat mit seinem Buch „Du liebst mich, du liebst mich nicht“, eine amerikanische Variante des Sommernachtstraums geliefert. Ein total verrücktes und groovendes Buch! Der erste Satz des Romans: „Sie trafen sich im Museum, um Schluss zu machen.“ Lucinda hat ihren Job in einem Coffee-Shop gekündigt und…