Durchgelesen – „Die letzte Liebe des Monsieur Armand“ v. Françoise Dorner

Ein wunderbares Buch über Einsamkeit, Glück, Liebe und Freundschaft!

Monsieur Armand, ein distinguierter älterer Herr (70), hat vor drei Jahren seine Frau verloren und fühlt sich seitdem sehr einsam, obwohl sein Sohn ihn regelmässig anruft. Er bezeichnet sich als der „Übriggebliebene“. Doch bei einer Busfahrt macht er per Zufall die Bekanntschaft eines jungen Mädchens. Sie hilft ihm, da er bei nahe gestürzt wäre, reicht ihm seinen Stock wieder und sie steigen auch noch beide gleichzeitig an der selben Bushaltestelle aus.

Dieses junge Mädchen namens Pauline (20), die sich auch sehr einsam und unzufrieden fühlt in ihrer neuen Stelle als Verkäuferin in einem Dekorationsgeschäft, beflügelt den einsamen Philosophen und pensionierten Studienrat Monsieur Armand. Ihre jugendliche Frische und Unbekümmertheit gibt ihm wieder neue Lebensschwung. Es beginnt eine wunderbare Freundschaft, die beide trotz des grossen Altersunterschied geniessen.

Auf sehr feinfühlige, doch gleichzeitig auch scharfsinnige Weise beschreibt und beobachtet Françoise Dorner diese aussergewöhnliche Begegnung. Der Leser wird gleichzeitig aufgewühlt, amüsiert und beglückt.

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